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24 Stunden Übung des OV Lemgo

Am späten Freitag Nachmittag trafen sich die Helferinnen und Helfer vom Zugtrupp(ZTr) der Bergung (B) , der Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) ein Teil des Stabes zur 24 Stunden Übung im Ortsverband.

Nachdem das Szenario : "Erdbeben in der Region Eifel, mit infrastrukturellen Folgen bis nach Lippe" vorgestellt wurde , verlegten alle in den Bereitstellungsraum, Quartierszentrum Lemgo Süd. Vor Ort wurde zügig alles aufgebaut bevor bereits die ersten Einsatzaufträge über den ZTr an die Gruppen gegeben wurden. Die Bergung fuhr nach Brake. Zwei Personen wurden nach einem Teileinsturz eines Gebäudes vermisst und mussten gerettet werden. Die FGr N fuhr den Waldbereich am Kompostwerk an. Spaziergänger wurden vermisst. Der ZTr koordinierte im Bereitstellungsraum die Lage und nahm diverse Erkundungsergebnisse entgegen, um sich ein Lagebild der Schäden im westlichen Lipperland zu verschaffen. 

Nach einem kurzen Abendessen im Bereitstellungsraum sowie einem ausführlichen Lagevortrag durch den ZTr ging es weiter zur Nachtübung. 

Zwei Besucher des Bismarcksturms in Bad Salzuflen Wüsten waren seit dem Nachmittag als vermisst gemeldet worden. Durch eine Vielzahl an Straßenschäden gestaltete sich die Anfahrt schwierig. Vor Ort wurde das Gebiet ausgeleuchtet und mit Hilfe eines Brennschneidegerätes die Tür geöffnet. Das Treppenhaus wurde von Trümmern befreit und die zwei vermissten und verletzten Personen anschließend sicher ins freie gebracht. 

Gegen 01:30 Uhr ging es im Bereitstellungsraum auf die Feldbetten.

Nach einem Frühstück am Samstag wurde von der Bergung ein Behelfssteg mit Hilfe des Einsatzgerüstsystems über die Bega gebaut. Die FGr N baute Beleuchtung im EauLe in Lemgo auf. Der ZTr und der Stab haben die Einsatzaufträge weiter koordiniert und sich im Detail mit dem Thema Lagekarte und Stabsarbeit im Einsatz beschäftigt.

Am Nachmittag wurden zwei verletzte und eingeklemmte Personen aus einer Firma in Detmold gemeldet. Ein Mitarbeiter war durch die Erschütterungen unter einem Kran eingeklemmt und ein weiterer war in eine Wartungsgrube gestürzt. Desweiteren wurde ein Mayday-Notfall-Lage eines eigenen Helfers simuliert. 

In den 24 Stunden wurden spannende und aufgabenreiche Übungen mit großen Erfolg absolviert.

Ein Dankeschön geht an die Löschgruppe Wüsten welche uns bei der Nachtübung unterstützt haben, eine Kameradin der Löschgruppe Almena, zwei Helfer/innen aus dem Ortsverband Detmold und die Firma TK Baumaschinen aus Detmold.


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